Und dann bin ich beim ebay-surfen (suchbegriff „grüne erde“) über die folgenden beiden Websites gestolpert:
http://stuck-kalk.de/ und von dort zu
http://www.glueck-kalk.at/

Da finde ich folgende Aussauge:

Eine Ziegelmauer, ein altbewährter Dreilagenputz oder Kalk-Hanf-Verputz mit reinem Sumpfkalk überstrichen, sind die besten Voraussetzungen für gesundes, schadstofffreies Wohnen. Ein Kalkputz bewirkt, dass die Festigkeit des Putzes vom Mauerwerk nach Außen abnimmt, dadurch die nötige Elastizität erreicht, um den verschiedenen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen optimal standzuhalten. Die durch diesen Putzaufbau erreichte ausgezeichnete Diffusions- und Kapillaroffenheit,..

Das ist schon spannend. Ich habe ja schon fast gedacht, dass ein schadstofffreies Wohnen in einer 1:1 Beziehung zum Holzhaus steht. Warum ich immer häufiger über ein mineralisches Haus nachdenke:

  • Vollholzhäuser sind sehr sehr teuer
  • Holzrahmenbauweisen haben wenig Speichermasse und durchhitzen/-kälten sehr rasch. Sie neigen wie Holzhäuser generell zu einem zu trockenen Raumklima – speziell im Verbindung mit Passivhaus-Lüftungsanlagen.
  • Ich sonst noch keine Alternative kenne.

Und klar – wir wohnen ja in der Nähe der Kalkalpen. Also der Rohstoff ist nicht der Engpass. Gebrannt wir er halt und das kostet wertvolle Energie.